2. Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung

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19 FINANZIELLE UND SONSTIGE HILFEN Ist wegen eines Leidens oder aus sonstigen Gründen die Unterbringung in einem Alten- oder Pflegeheim erforderlich und reicht das Einkommen bzw. Vermögen zur Deckung der Kosten nicht aus, werden die Restkosten übernommen. In jedem Falle verbleibt jedoch ein Taschengeldanspruch. Dieser erhöht sich, wenn eigenes Einkommen zur Deckung der Heimpflegekosten eingesetzt wird. Ebenfalls gehört zu den Hilfen in besonderen Lebenslagen auch die Krankenhilfe, wie ärztliche Behandlung, Krankenhausaufenthalt, Arzneimittel und Zahnersatz, soweit hier kein Anspruch auf derartige Leistungen bei einer Krankenversicherung gegeben ist. Die Hilfe in besonderen Lebenslagen kann jedoch nur dem gewährt werden, dessen Einkommen die sogenannte Einkommensgrenze nicht überschreitet. Diese ergibt sich aus einem Grundbetrag und den angemessenen Kosten der Unterkunft (Miete oder Hauslasten). Eine weitere Hilfe ist die Hilfe zur Pflege, soweit kein Anspruch bei einer Pflegeversicherung besteht. Diese ist gestaffelt nach Schwere der Erkrankung. Bei der Eingliederungshilfe erhalten Personen, die nicht nur vorübergehend körperlich, geistig oder seelisch behindert sind, Hilfeleistungen, um eine vorhandene Behinderung oder deren Folgen zu beseitigen oder zu mildern. Liegt das Einkommen über der Einkommensgrenze, so verringert sich die Sozialhilfe um den die Einkommensgrenze überschreitenden Betrag. Für eine umfassende Beratung stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amts für Schulen, Soziales, Senioren und Integration der Stadtverwaltung Bornheim, Rathausstraße 2, gerne zur Verfügung. Sie haben die Möglichkeit, während der Telefonsprechzeiten montags und dienstags von 14.00 bis 15.00 Uhr sowie mittwochs von 9.00 bis 10.00 Uhr unter der Rufnummer 0 22 22/9 45-1 58 oder -1 57 zur Klärung Ihrer persönlichen Situation und zur Terminvereinbarung Kontakt mit der Abteilung für Soziales aufzunehmen. 1.3 Übernahme von Heimkosten Einen Antrag auf Übernahme von Heimkosten können Personen, bei denen keine Pflegebedürftigkeit besteht, beim hiesigen Geschäftsbereich Soziale Hilfen stellen. Für die Hilfegewährung ist das Kreissozialamt des Rhein-Sieg-Kreises zuständig. Auskunft erteilt das Amt für Soziales, Senioren und Integration Tel.: 0 22 22/9 45-2 44 2. Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung Zum 01.01.2005 wurde das bisherige Gesetz über eine bedarfsorientierte Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung in das Zwölfte Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII) integriert. Durch die Grundsicherungsleistungen soll der grundlegende Bedarf für den Lebensunterhalt älterer und dauerhaft voll erwerbsgeminderter Personen sichergestellt werden. Wer kann diese Leistungen erhalten? Personen, die ihren gewöhnlichen Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland haben und ➤➤das 65. Lebensjahr vollendet haben oder ➤➤das 18. Lebensjahr vollendet haben und – unabhängig von der jeweiligen Arbeitsmarktlage – aus medizinischen Gründen dauerhaft voll erwerbsgemindert sind.


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